Was wir wollen

Gemeinsam sind wir stärker:                                                      eine Regionalstadt mit Gewicht und Mehrwert


Das liebe Geld: Solidarität muss auch regional funktionieren.

Steuerfüsse und Finanzen sind oft die vermeintlichen Pferdefüsse für Gemeindezusammenschlüsse. Verschiedene Beispiele von Zusammenschlüssen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass die Einwohnerinnen und Einwohner für das gleiche Geld mehr Leistung erhalten und langfristig die Steuern sinken. Es kann nur im Interesse aller sein, dass aus den Ressourcen das Beste herausgeholt wird. Viele Aufgaben zum Beispiel im Gesundheitswesen (Spitex) oder bei der Sicherheit (Feuerwehr und Polizei) werden genau darum schon heute regional gelöst. Aber die politischen Strukturen dahinter, die letztlich auch den Finanzrahmen dafür bestimmen, sind damit nicht deckungsgleich.

 

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Lebensqualität statt Wachstum

Gemeindezusammenschlüsse suchen nicht mehr simpel die Grösse. Die Ziele liegen ganz woanders: im effizienteren Einsatz von Ressourcen (Energie, Infrastruktur) und in der verstärkten Nutzung von Synergien (Verwaltung, Sicherheit). Die übergeordneten Fragen werden gemeinsam gelöst, die lokalen Dienstleistungen vor Ort im Gemeinde- und Quartierbüro erbracht. Ziel von Zusammenschlüssen ist nicht Wachstum, sondern Schaffung von mehr Lebensqualität in jeder Hinsicht.

 

Auf lange Frist denken

Langfristiges und regionales Denken ist anspruchsvoll. Die Vergangenheit zeigt: Es kam schon öfters anders, als gedacht. Trotzdem braucht es langfristiges Denken über die nächsten Wahlen hinaus. Gerade in Bezug auf Investitionen und Finanzen ist vorausschauende Planung zentral. Politisches Denken entlang und innerhalb der Gemeindegrenzen ist oft zu kurzlebig und auf den eigenen oder auf den Vorteil der eigenen Gruppe oder Gemeinde ausgerichtet. Das grössere Ganze kann nur dann richtig in den Blick genommen werden, wenn die politischen Strukturen dafür gegeben sind.

Vielfältige Identität

Mit Gemeindezusammenschlüssen verlieren wir unsere Identität nicht. Wir sind schon heute an vielfältige Identitäten gebunden: im familiären Netz, im eigenen Quartier und Dorf, in der Region mit Aarau als Zentrum, im Arbeitsumfeld, im digitalen Chat, der

lokalen Lesegruppe oder dem regionalen Sportverein. Jung und Alt sind schon lange physisch wie geistig mobil und spielen mit diesen verschiedenen Identitäten. Dies wird sich auch in anderen politischen Strukturen nicht ändern.

 


Regional planen

Heute machen Bau- und Nutzungs-ordnungen oder die Verkehrsplanung an Gemeindegrenzen halt. Zwar ist man sich einig, dass Planung regional funktionieren muss. Doch ist die Koordination aufwändig und oft wenig wirkungsvoll und die beschlossenen Massnahmen werden dann in den Gemeiden unverbindlich umgesetzt. Gleichzeitig verfügen die Regional-planungsgruppen nur über sehr beschränkte demokratische Rechte. Insgesamt landen so regionale Interesse oft zwischen Stuhl und Bank und die Potenziale bleiben ungenutzt. Die Region braucht langfristiges Denken und muss sich gemeinsam darüber klar werden, wohin sie will.

 

Regional funktionieren

Wir alle bewegen uns im Alltag oft mehrmals über die Gemeindegrenzen hinweg - manchmal ohne es zu merken. Viele «Aarauer» Kulturschaffende wohnen in Suhr, Buchs oder Küttigen. Der FC Aarau rekrutiert den Nachwuchs in der Agglomeration. Aarauer und Aarauerinnen kaufen in Buchs oder Entfelden ein und umgekehrt natürlich auch. Der HSC Suhr Aarau zeigt es schon im Namen: Kultur, Sport und Bildung müssen im Dienste der Einwohnerinnen und Einwohner über die heutigen Gemeindegrenzen hinweg funktionieren.

Mehr Demokratie für gemeinsame Aufgaben

Viele Aufgaben sind heute an Regionalverbände delegiert, die demokratisch nicht so legitimiert sind, wie das unsere politische Kultur verlangen würde. Dies zeigt, dass die Gemeindegrenzen die Aufgabenerfüllung erschweren. Weshalb sollen die Buchser Stimmberechtigten zur den Aarauer Kultureinrichtungen oder zur Verkehrsinfrastruktur nichts zu sagen haben, obwohl sie diese auch nutzen?

Zusammenschluss heisst: Wir können über das abstimmen, was uns betrifft. Erst dann gilt wirklich: Wer zahlt, befiehlt und wer befiehlt, zahlt auch.